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Sehenswürdigkeiten in Polen

1.) Bieszczady

In Südostpolen befindet sich die Bieszczady und hat viele Besonderheiten zu bieten. Für Naturliebhaber eignet sich der Bieszczady- Nationalpark, der im Jahr 1973 gegründet wurde. Hier findet der Besucher Wölfe, Wildschweine, Braunbären und auch die europäische Wildkatze. Besonders schön sind die vielen Wanderwege, die durch den Park führen. Eines der Highlights in diesem Park ist der Solina-Stausee, der eine Fläche von 2.200 Hektar hat. Hier besteht die Möglichkeit , unterschiedliche Wassersportarten zu betreiben und am Strand zu verweilen. Die Ferienorte Solina und Polanczyk sind ganz in der Nähe und sollten unbedingt besucht werden. Ein Ausflug zum höchsten Berg der Bieszczady sind die Tranica, die sich hervorragend zum Wandern eignen. Vom Gipfel aus können der Halicz und der Kzemien bestaunt werden, die beide über 1.200 Meter hoch sind.
In den Bieszczady liegt die Stadt Lesko, die einige Sehenswürdigkeiten besitzt. So beispielsweise das Schloss, welches der Familie Kmit gehört. Darüber hinaus kann hier die Pfarrkirche aus dem Jahr 1539 bestaunt werden. Aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammt die ehemalige Synagoge, die nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut werden musste. Heutzutage ist in der Synagoge eine Kunstgalerie vorhanden.

2.) Krantor in Danzig

Das Krantor befindet sich in Danzig und ist das Wahrzeichen der Stadt. Im 14. Jahrhundert befand sich hier ein Tor mit einem Kran und ein Gebäude. Zu damaligen Zeiten wurde das Tor durch einen Brand zerstört. Seit dem Jahr 1440 steht das neu errichtete Tor bis heute. Die Form ist seit dieser Zeit bis heute unverändert geblieben. Im Mittelalter dienten die Ziegeltürme als Verteidigung vor Feinden, die über den Hafen kamen. Die Backsteintürme hatten zwei Hebevorrichtungen aus Holz, die ein Gewicht von vier Tonnen heben konnten. In zwölf und 25 Meter Höhe wurden Räder angebracht, die von Sträflingen angetrieben wurden. So konnten Schiffe Be- und Entladen werden. Das Krantor wurde hauptsächlich dafür verwendet, um bei neuen Schiffen die Masten zu befestigen. Das Innere des Gebäudes wurde als Speicher genutzt. Heutzutage kann der Besucher im Inneren des Krantors ein Meeresmuseum besuchen. In den nächsten Jahren soll hier ein Zentrum für Meereskultur entstehen.

3.) Salzbergwerk Wieliczka

Salzbergwerk WieliczkaIm Karpatenvorland befindet sich direkt unter der Stadt Wieliczka das Salzbergwerk von Wieliczka. Die Kunstwelt, die der Besucher vorfindet, besteht nur aus Salz. Bergleute haben in jahrhundertelanger Arbeit diese Welt erschaffen, die jedes Jahr viele Besucher anzieht. Die Höhlen wirken bizarr und es existieren hier künstliche Seen, Kathedralen und Kapellen. Darin stehen lebensgroße Figuren, die zeigen, wie früher die Bergleute hier gearbeitet haben. In einigen Kapellen werden sogar noch heute Messen abgehalten, die man beiwohnen kann. Die schönste Kapelle ist ohne Zweifel die, die nach der heiligen Kunigundis benannt wurde. Bevor diese Kapelle eingeweiht werden konnte, vergingen 70 Jahre, bis sie fertig gestellt werden konnte. Das Bergwerk gehört zum UNESCO Weltkulturerbe, in dem seit dem 13. Jahrhundert Salz abgebaut wurde. In dem Bergwerk gibt es eine Touristenroute, die etwa zwei Kilometer lang ist und in 135 Meter Tiefe liegt. Wie ein kleines Labyrinth geht es über mehrere Ebenen in alte Sollen und 32 Kammern. Das besondere daran ist, dass ehemalige Bergleute Führungen unternehmen, um den Besuchern die Kristallgrotten und Skulpturen zeigen, die aus Salz bestehen.

4.) Wolfsschanze

Die Wolfsschanze ist sehr berühmt geworden, da hier im zweiten Weltkrieg Adolf Hitler die meiste Zeit des Krieges verbracht hat. Sie diente als Führerhauptquartier, da von hier aus die Befehle zu den Truppen an der Ostfront gehen sollten. Die Anlage wurde zwischen 1940 und 1944 gebaut und lag damals in einem kleinem Wald, der das Hauptquartier und die Bunker tarnen sollte. Insgesamt gehören zu dem Komplex 80 Bunker, Hotels, Kasinos und auch die Lagerbaracke, wo Graf Stauffenberg das missglückte Attentat auf Hitler unternahm. Heutzutage sind nur noch groteske Felslandschaften über geblieben. Der Besucher kann den ganzen Tag die Wolfsschanze besichtigen und von hier aus auch die nahe liegenden Sehenswürdigkeiten besuchen. Dazu gehören das Schloss Rössel und Rastenburg. In der Nähe von der Wolfsschanze befindet sich ein Fliegerclub, wo damals ein Militärflughafen stand. In regelmäßigen Abständen finden hier Flugveranstaltungen statt, denen man beiwohnen kann. Auf dem Museumsgelände steht eine Gedenktafel, die als Mahnmal gesehen werden sollte. Den besten Einblick, wie groß die Anlage ist, kann der Besucher bei einem Modellbau sehen, welches sich im Inneren befindet.

5.) Altstadt von Torun

Die Altstadt von Torun stammt aus dem Mittelalter und hat eine bewegende Geschichte hinter sich. Sie wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt und hat über 350 Bauten, die noch sehr gut erhalten sind. Hier gibt es viele Souvenirläden, die unter anderen die Spezialität der Altstadt verkaufen: Lebkuchen. Schon im Mittelalter wurden diese Lebkuchen verkauft und sind bei Einwohnern und Touristen sehr beliebt. Torun ist heutzutage eine wichtige Handels- und Industriestadt. In der Piekary Strasse können wunderschöne Häuser besichtigt werden und lädt durch die unzähligen Geschäfte zum schlendern ein.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehört das Rathaus, welches unweit des alt städtischen Marktes liegt. Das Bürgerhaus befindet sich im Osten der Altstadt und hat eine Barockfassade. Im Süden liegt der Artushof, wo sich die Einheimischen gerne aufhalten. Die Heilig-Geist-Kirche befindet sich im Südwesten, die aus dem 18. Jahrhundert stammt. Im Westen findet man die alten Stadtmauern und die erhaltenen Stadttore. Im Norden existiert die gotische Marienkirche aus dem 14. Jahrhundert. Sie ist eine dreischiffrige Hallenkirche und wurde von Franziskanern als Klosterkirche genutzt. In er Nähe steht das Kopernikushaus, in dem der berühmte Nikolaus Kopernikus im Jahr 1473 geboren wurde. Hier findet der Besucher auch das Kopernikus-Museum, welches bei den Besuchern sehr beliebt ist.

6.) Marienburg in Malbork

Marienburg in MalborkIn Malbork steht die Marienburg ist wohl die schönste und größte Sehenswürdigkeit in Polen. Die Befestigungsanlage ist 20 Hektar groß und ist auf der Welt das größte Backsteinschloss. Der Bau begann im Jahr 1270 und dauerte mehrere Jahrhunderte. Diese Burg gehört zu dem UNESCO Weltkulturerbe. Ein weiteres Highlight in der Stadt ist das gotische Rathaus, welches am Ende des 14. Jahrhunderts erbaut wurde. Der Besucher kann eine Wassermühle besichtigen, die aus dem 15. Jahrhundert stammt. Sehr interessant sind die Stadtmauern, die noch recht gut erhalten sind. Hier gibt es zwei Tore, zum einen das Stuhmer Tor und zum anderen das Töpfertor. Ein Besuch in der spät gotischen St. Johannes-Kirche ist immer lohnenswert.
In der näheren Umgebung gibt es viele Wanderwege, um die Region zu erkunden. Die Städte Sztum, Prabuty, Kwidzyn und Gniew sind ganz in der Nähe und können bei einem Tagesflug ausgiebig erkundet werden.

7.) Nationalpark Pieninen

Der Nationalpark Pieninen liegt rund 120 Kilometer von Krakau entfernt und ist ein Gebirgspark. Naturliebhaber können hier sehr viel entdecken. In dem Nationalpark leben 167 Arten von Bergpflanzen, darunter beispielsweise der Pieninen-Löwenzahn und der Pieninen Schöterich. Die Pflanzen können am besten im Sommermonat Juni bestaunt werden. Der Besucher kann am besten die Region über die Wanderwege erkunden. Diese sind rund zehn Kilometer lang und führen zu dem Trzy-Korony-Berg und zum Sokolica-Berg, der über 700 Meter hoch ist. Zu den besonderen Highlights im Park gehört eine Floßfahrt auf dem Dunajec-Fluss. Dieser ist durch die Flussdurchbrüche sehr bekannt in Europa. Die Fahrt dauert rund zwei Stunden, wobei der Besucher vom Boot aus die Naturlandschaft genießen kann.
Es können Aushöhlungen und Höhlen erkundet werden, die sich in der Nähe der Kalksteinfelsen befinden. Auf den Wiesen und Feldern stehen in den Sommermonaten Magura-Hinterland-Heuhaufen, die ganz typisch für diese Region ist. In der Nähe des Parks befinden sich die Stadt Stara lubovna, Cerveny Klastor und Spisska Stara Ves.

8.) Tatra Gebirge

In dem Tatra Gebirge befindet sich das Chocholow Museumsdorf. Es ist in dem Tatra-Vorgebirge das einzige Dorf,, dass aus originalen Balkenhäusern besteht. Die Häuser stammen aus der Zeit um 1900 und bestehen immer nur aus zwei Zimmern. Durch die einmalige Architektur steht das Dorf unter Denkmalschutz. Regelmäßig finden Wanderungen statt, die durch das Koscieliska-Tal und zum Bergsee Morskie Oko führen. Diese können teilweise anstrengend sein, so dass Besucher auch die Gubalowka-Standseilbahn benutzen können. Vom Gublowka Berg, der 1.126 Meter hoch ist, hat man eine traumhafte Aussicht auf das Tatra-Gebirge. Der höchste Berg der Tatra ist der Rysy, mit rund 2.500 Metern. In dem Tatra Gebirge gibt es unzählige Bäche und kleine Seen und bilden das wichtigste Element der Hohen Tatra. Darüber hinaus existieren Wasserfälle und Vauclusequellen. Einer der Wasserfälle ist der Wielka Siklawa und ist mit 70 Metern der größte Wasserfall in der Region.

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