Home - Sehenswürdigkeiten in Österreich

Sehenswürdigkeiten in Österreich

1.) Schloss Schönbrunn in Wien

Das Schloss Schönbrunn befindet sich in Wien und zählt aufgrund der bewegende Geschichte zu den wichtigsten Kulturdenkmälern in Österreich. Die denkmalgeschützten Einheiten, darunter der Schlosspark, die Parkbauten, die Figuren und Brunnen und der wohl älteste Tiergarten der Welt, stehen seit 1996 unter dem Schutz der UNESCO und wurden mit dem Titel Weltkulturerbe ausgezeichnet. Nicht verpassen sollte man die Besichtigung des Sonneuhrhauses, des Palmenhauses, des Traubenhauses und der Brunnen Obelisk, und Neptun. Die römische Ruine, die Große Parterre und der faszinierende Schlosspark runden eine Sightseeing Tour im Schloss Schönbrunn ab. Die Geschichte des Schlosses ist eng mit der Geschichte der Habsburger verbunden. So ließ Leopold I. 1687 den Neubau des Schlosses für seinen Sohn und Thronfolger Joseph I. planen und erfolgen. Nach dem Bau wurde es zu Maria Theresia Sommersitz und später dann zum Geburts- und Sterbeort von Österreichs bekanntestem Kaiser Franz Joseph.
Das heutige Schönbrunn verfügt über 1441 Zimmer in den verschiedensten Größen, selbst Privatpersonen können eine Wohnung hier anmieten. Der größte Teil ist und bleibt jedoch ein Museum, das jährlich ca. 1,5 Millionen Besucher und den Park dazu weitere 5,2 Millionen Gäste besichtigen.

2.) Krimmler Wasserfälle

Die Krimmler Wasserfälle sind die höchsten Wasserfälle in ganz Europa und befinden sich in dem Ort Krimml im Nationalpark Hohe Tauern. Mit 380 Meter Fallhöhe zählen sie sogar zu den fünfthöchsten der Welt. Dank eines geschaffenen Wanderwegs kann man die Krimmler Wasserfälle hautnah erleben. Der so genannten Wasserfallweg führt auf 4 km Wanderstrecke zu den wichtigsten Aussichtspunkten und Kanzeln. So erreicht man in gut 10 bis 15 Minuten Gehzeit beginnend vom Parkplatz die so genannten unteren Wasserfälle. Über Serpentinen gelangt man dann, in einer Gehzeit von ca. 1 Stunde, zum obersten Wasserfall. Der Wasserfall "entspringt" in der Krimmler Ache, die sanft 20 km ebene Strecken durchfließt um dann als tosender Wasserfall den engen Talausgang zu erreichen. Neben dem sportlichen aktiv sein in Form einer Wanderung, wirkt sich auch das Klima und die hydrologischen Bedingungen an den Wasserfällen als gesundheitlich sehr wertvoll aus. Das Immunsystem wird gestärkt und die Atemfunktionen verbessert, sodass man sich nach einem Besuch hier sehr wohl und gesund fühlt.
Die einzigartige Flora und Fauna mit verschiedenen Pflanzenarten, darunter Straußenfarne, Studentenröschen und über 300 Moosarten, sowie über 62 verschiedene Vogelarten lassen die intakte Naturwelt hier erahnen.

3.) Schloßberg in Graz

Der Grazer Schloßberg befindet sich im Herzen der Altstadt von Graz, der Landeshauptstadt der Steiermark. Nur ein paar wenige Gehminuten vom Hauptplatz entfernt, erreicht man den Grazer Schloßberg entweder zu Fuß über den so genannten Kriegsteig oder mit dem Schloßberglift vom Schlossbergplatz aus. Namentlich erwähnt wurde der Schloßplatz erstmals im 10. Jahrhundert als Burgwehranlage. Die Burg auf dem Schloßberg wurde nie erobert, jedoch musste sie aufgrund des Friedens von Schönbrunn im Jahre 1809 zerstört werden. Einzig der Glockenturm mitsamt der Glocke und der Grazer Uhrturm wurden aufgrund einer Zahlung von damaligen Grazern Bürgern verschont. Zu sehen ist daher heutzutage nur noch die Ruine der ehemaligen Burg und eine beeindruckende Parkanlage mit dem Glockenturm und dem Uhrturm, die von dem Freiherrn von Welde später angelegt wurde. Ein Stollensystem am Fuße des Schloßberges, das zu Schutzzwecken erbaut wurden ist, wird heute als Dom im Berg und mit einer Märchengrottenbahn touristisch erschlossen.

4.) Goldene Dachl in Innsbruck

Das Goldene Dachl ist das Wahrzeichen der Stadt Innsbruck. Von 1420 bis 1460 war das Gebäude mit dem goldenen Dachl die Residenz des Landesfürsten von Tirol. Auftraggeber für den Bau und der Fertigstellung im Jahre 1500 war bereits Kaiser Maximilian I., der diesen damaligen Prunkerker mit insgesamt 2657 feuervergoldeten Dachschindeln belegen lies. Auch heute noch zeugen Fresken im Eingangsbereich von Maximilian und seinen 2 Ehefrauen. 1996 wurde im Gebäude ein Museum errichtet, das den Namen des Erbauers "Maximilianeum" trägt. Die vielen Besucher machten es möglich, dass Erweiterungs- und Sanierungsarbeiten am Museum dazu beitrugen, dass 2007 das Museum "Goldenes Dachl" eröffnet werden konnte. Im Gebäude befindet sich zudem das ständige Sekretariat der Alpenkonvention. Nach dem Besuch des Goldenen Dachl kann man sich die wunderschöne Stadt Innsbruck genauer ansehen.

5.) Festung Hohensalzburg in Salzburg

Festung Hohensalzburg in SalzburgDie Festung Hohensalzburg thront hoch über der Stadt Salzburg und niemand kann sich die Silhouette der Mozartstadt ohne die Festung Hohensalzburg vorstellen. Die Festung Hohensalzburg wurde im Jahre 1077 im Auftrag vom Landesfürst Gebhardt I. von Helfenstein errichtet. Die Festung besteht aus einem romanischen Palas, dem Wohnraum, eine Kirche und zahlreiche Nebengebäude. Erst später wurde die Ringmauer, die vier Rundtürme und eine weiter Burg gebaut. Unter der Herrschaft der Habsburger wird die Festung als Kerker und Kaserne genutzt. Heute zählt die Festung Hohensalzburg zu den meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten von Österreich. Die Erreichbarkeit ist sehr gut, denn 1900 wurde eine Standseilbahn errichtet, die von Salzburg aus bis zum Hauptpunkt der Festung führt. Danach kann man mithilfe eines Audio Rundganges die Geschichte der Burg und damit verbunden auch die Geschichte von ganz Österreich erleben. Die Nonnberg Bastei, der Burghof, der Hohe Stock und die Innere Bastei laden zu Erkundungstouren und auch zum Verweilen ein. Auf der Mauer der Festung sind Ferngläser montiert, mit denen man sehr gute Einblicke in das Umland von Salzburg und auf die Mozartstadt selbst bekommt.

6.) Eisriesenwelt in Werfen

Die Eisriesenwelt in Werfen im Salzburger Land ist die größte Eishöhle der Welt. Rund 40 km von Salzburg entfernt kann man dieses Naturwunder erleben. Die Eisriesenwelt ist von Mai bis Oktober täglich geöffnet. Man sollte für den Besuch mit Führung jedoch 3 bis 4 Stunden einplanen. Da die Temperatur auch im Sommer meist nicht über null Grad steigt, sollte man warme Kleidung und festes Schuhwerk anziehen. Grubenlampen werden dann am Eingang ausgegeben. Da die Eishöhle unter Denkmalschutz steht, ist man auf die Begleitung eines Führers angewiesen. Eine ausreichende körperliche Fitness wird bei dem Besuch außerdem vorausgesetzt, da 134 Meter Höhlenwege zurückgelegt werden müssen. Der Besuch lohnt sich in jedem Falle, denn die angestrahlten Eisskulpturen im Inneren der Höhle bleiben in jedem Falle ein unvergessliches Erlebnis.

7.) Großglockner Hochalpenstraße

Die Großglockner Hochalpenstraße ist Jahr für Jahr ein beliebtes Ausflugsziel von Touristen und Einheimischen in Österreich. Die Straße führt in den Nationalpark Hohe Tauern zum höchsten Berg von Österreich, dem Großglockner. Sie ist 48 km lang und über 36 Kehren überwindet man einen Höhenunterschied von 2504 Meter. Der Kilometerstein 0 befindet sich in Bruck und von hier aus windet sich die Straße dann bis auf Metern. Doch nicht nur das Befahren der Straße wird zum Erlebnis. Mit dem gültigen Ticket kann man zahlreiche Ausstellungen und Kinderspielplätze besuchen.

8.) Stephansdom in Wien

StephansdomDer im Jahr 1147 geweihte Stephansdom ist das nationale Wahrzeichen Österreichs. Der römisch-katholische Dom ist 102,7 Meter lang, 34,2 Meter breit und verfügt über vier Türme. Der höchste Turm des gotischen Bauwerks ist der Südturm mit einer Höhe von 136,4 Metern und 343 Treppenstufen. Im kleineren Nordturm befindet sich die Pummerin, eine 1951 gegossene Glocke mit 21.383 Kilogramm Gewicht und über 3 Metern Durchmesser. Sie ist nicht nur die größte Glocke in Österreich, sondern auch die zweitgrößte freischwingende Kirchturmglocke weltweit. Das Grabmal von Kaiser Friedrich III. und das Grabmal des Prinzen Eugen von Savoyen befinden sich im Stephansdom.
An jedem Wochentag finden zwischen 7 bis 10 Gottesdienste statt. Auch an Konzerten im Stephansdom mangelt es nicht. Darüber hinaus werden Rundgänge und Führungen angeboten, die u.a. auch die Besteigung der Türme und die Besichtigung der Katakomben beinhalten. Die Schächte der Katakomben wurden allein im Jahr 1713 mit ca. 11.000 an Pest verstorbenen Bürgern gefüllt und zugemauert, da zu dieser Zeit sämtliche Friedhöfe überbelegt waren. Später haben Sträflinge und Mönche die Gebeine geordnet.

9.) Prater in Wien

Der Prater in Wien ist ein ca. 6 km² großer öffentlicher Park mit abwechslungsreichen Auenlandschaften. Seinen Bekanntheitsgrad verdankt der Prater seinem Vergnügungspark, auch "Wurstelprater" genannt, in der Westspitze des Areals. Im Wurstelprater befinden sich über 250 Attraktionen, wie Karusselle und Abenteuerbahnen. Das Wahrzeichen des Wurstelpraters ist jedoch das ca. 65 Meter hohe Riesenrad, das 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josefs I. errichtet wurde. Nach einem Brand in den 40er Jahren wurde es wieder aufgebaut und fortlaufend liebevoll gepflegt. Interessant ist auch eine Fahrt mit der Liliputbahn durch den Prater. Seit 1928 fährt die kleine mit Dampflok oder Diesellok angetriebene Eisenbahn Touristen 3,9 km durch den Park. Mit der Liliputbahn kann auch der grüne und ruhigere Teil des Praters bequem erkundet werden. Das geht natürlich auch per Fuß, Rad, Boot oder sogar mit dem Fiaker - der bekannten Pferdekutsche aus Wien. Zahlreiche Kaffeehäuser und Restaurants sorgen für das leibliche Wohl. Der Eintritt für den Prater ist frei; die Fahrgeschäfte kosten pro Fahrt zwischen 1,00 und 10,00 Euro.

10.) Wiener Hofburg

Wiener HofburgZwischen 1806 und 1918 war die Wiener Hofburg Residenz der Kaiser von Österreich. Heute ist sie Amtssitz des Bundespräsidenten von Österreich und touristische Attraktion. Zwischen der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis hin zum 19. Jahrhundert wurde die Hofburg erbaut und weiter ausgebaut. So ist ein Rundgang durch die Burg auch ein Rundgang durch die Zeit- und Kunstgeschichte. In der Hofburg sind mehrere Museen untergebracht. Seit 2004 ist in den nach Erzherzog Stephan Viktor benannten Stephan-Appartements das Sisi Museum untergebracht. Dieses wurde 2009 komplett renoviert und um etliche Exponate vergrößert. In diesem Museum bekommt der Besucher die Persönlichkeit der ehemaligen Kaiserin Elisabeth anhand vieler persönlicher Gegenstände und etlicher Gemälde näher gebracht. Zu den ausgestellten Objekten gehören z.B. das rekonstruierte ungarische Krönungskleid, der schwarze Mantel, mit dem die Kaiserin nach dem Attentat am 10.10.1898 zugedeckt wurde. Selbst die Attentats-Feile ist Ausstellungsexponat. Besonders wertvolle Exponate werden nur zu besonderen Zeiten ausgestellt. Hierzu gehören u.a. besondere Kleidungsstücke und die Milchzähne der Kaiserin.
Auch die Appartements von Kaiser Franz-Josef und Kaiserin Elisabeth können besichtigt werden. Die Ausstattung und Möblierung stammt größtenteils aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Neben dem Audienzwartesaal, dem Audienzzimmer mit Original Audienzliste vom 03.01.1910 kann man auch einen Blick in die Schlafzimmer des Kaiserpaares und das Bade- und Turnzimmer der Kaiserin werfen. Einen Einblick über die damalige Tisch- und Tafelkultur bietet die ehemalige Hofsilber- und Tafelkammer. In diesem Museumsbereich sind ca. 7.000 Stücke ausgestellt, die für die Organisation des kaiserlichen Haushaltes unentbehrlich waren, wie z.B. Bestecke, Geschirr und kaiserliche Tischwäsche.
Die Preise für Eintritt und Führung, ggf. auch mittels Audioguide variieren zwischen 6,00 und 23,00 Euro.

Hier fehlt aber eine Sehenswürdigkeit!

Hier können Sie eine neue Sehenswürdigkeit zu Österreich vorschlagen. Nach Überprüfung werden wir die Sehenswürdigkeit aufnehmen!
Seite bookmarken: