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Sehenswürdigkeiten in Japan

1.) Shiretoko-Halbinsel

Der Name Shiretoko rührt von dem Wort „shirietoku“, welches in der Sprache der einheimischen Ainu genau soviel wie „das Ende der Erde“ meint. Noch immer wird die lange Halbinsel Shiretoko als die abgelegenste und ursprünglichste Naturregion in Japan angesehen. Man findet hier im Nordosten von Hokkaido eine absolut unberührte Natur vor! Im Zentrum von der Halbinsel liegt eine vulkanische Berglandschaft mit Mount Rausu-dake, dem Mount Iou und vielen anderen interessanten Bergen. Im Westen berührt das Gebirge das Ochotskische Meer sowie im Osten die Meerenge von Nemuro. Es ist also nicht gerade klein. Die Klippen sind zum Teil bis zu 100m hoch. Einige malerische Wasserfälle ergießen sich hier in das Meer. Wegen dem großen Reichtum an Fisch ist Shiretoko ist auch eine Heimat für besonders seltene Vogelarten wie zum Beispiel den Blakistons, sowie majestätische Riesenseeadler als auch Seeadler. Außerdem findet man hier die größte Braunbärenpopulation jenes Landes. Die Möglichkeit in Freiheit lebende Tiere wie den Sikahirsch oder auch den Hokkaido-Fuchs zu beobachten übt einen besonderen Reiz auf die Besucher aus. Die Halbinsel Shiretoko ist außerdem der südlichste Punkt der Erde. Hier erreicht Treibeis die Küste. Im Winter ist es eine nahezu mystische Stimmung hier, wenn sich das Treibeis von Russland her kommend über das Ochotskische Meer, hier an der Küste des Landes sammelt.

2.) Shirakami-Sanchi

Das wundervolle Shirakami-Bergland liegt in den Präfekturen Aomori sowie in Akita. Außerdem liegt es in einem der größten, unberührten Buchenwälder unserer Erde. Die Ursprünge reichen etwa 8000 Jahre zurück, als zu dem Ende der letzten Eiszeit das Klima vieler japanischer Inseln wärmer wurde. Inmitten jener von dem Menschen unberührten Natur sowie dieses einmaligen Ökosystems gibt es besonders seltene Tiere als auch Pflanzen, so zum Beispiel den geschützten Schwarzspecht, den Japanischen Serau, den Steinadler, den seltenen Japanischen Baumschläfer sowie besondere Orchideen-Arten. Hier liegt auch die Heimat der Schwarzbären von Japan. Schon 1992 wurde Shirakami-Sanchi zu einem Naturschutzgebiet erklärt und im Jahre 1993 ein besonders urwüchsiges Gebiet von 169,7 km² zum Weltnaturerbe erklärt. Mittlerweile hat man die Möglichkeit im Sommer sowie im Herbst auf unterschiedlichen Wanderwegen und Kletterrouten jene außergewöhnliche Berglandschaften mit den tiefen Tälern, den romantischen Flüssen und vielen Wasserfällen zu erkunden. Dies ist oft für ganze Familien ein tolles Erlebnis.

3.) Nikko

Nikko in JapanDas Weltkulturerbe inmitten einer sehr beeindruckenden Landschaften von Nikko besteht aus dem Toshogu Schrein sowie dem Futarasan-jinja Schrein. Es gibt auch einen Tempel, den Rin’no-ji Tempel. In Nikko findet man seit jeher ein wichtiges spirituelles Zentrum vor die Verehrung der Kami der Berge und darum findet man hier nun auch ein sehr großes Gebiet heiligen Bodens, in dem der weit verbreitete Buddhismus und der Shintoismus zusammengefunden haben. Der Tempel, Rinno-ji, stammt aus dem 8.Jahrhundert. Er wurde durch dem Priester Shodo Shonin gegründet, welcher somit auch als Gründer von Nikko sowie der besonderen Verehrung der Berge von Nikko wahrzunehmen ist. Der Shinto Schrein Futarasan-jinja ist für die Verehrung des Mount Futara, welcher sich majestätisch über die Anlage des Schreins erhebt, bestimmt. Das wohl bekannteste Bauwerk ist der Toshogu Schrein. Der Schrein wurde als Mausoleum für den ersten Shogun, dem Begründer des Tokugawa Shogunat erbaut. Die Haupthalle fasziniert durch ihre berauschende Pracht und Schönheit. Im Ganzen findet man hier 103 Gebäude, welche alle mit ihren prächtigen Schnitzereien und vielen Motiven, wie zum Beispiel den auf der ganzen Welt bekannten „Drei Affen“, die Besucher beeindrucken.

4.) Kimpusen-ji

Der Kimpusen-ji ist ein Budhistischer Tempel. Man findet diesen Tempel am Berg Yoshinoyama in der Präfektur Nara. Die Zaodo-Halle teilt sich mit Hase-dera (Der Hase-dera bietet viele eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel eine Steintreppe mit 399 Stufen, der zweitgrößten Haupthalle nach der Daibutsu-den, einem ansteigenden Korridor mit vielen Hängelampen, einer 11-gesichtigen Kannon und der größten hölzernen Statue von Budha.) den Ruf das 2. größten aus Holz gebauten Gebäudes in Japan. Das größte Gebäude ist die Haupthalle des bekannten Todai-ji. Der Kimpusen-ji zählt zur Shugendo. Diese Lehre gehört nicht nur aus dem Budhismus an sondern gehört auch zum Shinto. Man sollte sich diesen Tempel auf keinen Fall entgehen lassen.

5.) Kii-Berge

Jenes Kulturerbe ist von der Fläche her betrachtet das Größte in Japan. Es erstreckt sich über insgesamt 3 Präfekturen. Die drei heiligen Orte sind Yoshino Omine, Kumano Sanzan sowie Koya-san - mit ihrer riesigen Anzahl an Schreinen, Tempeln sowie die sie verbindenden Pilgerwege, welche im Allgemeinen als Kumano Kodo bekannt sind, sind in jener Form nur ein einziges Mal zu finden. Viele Pilger, von Adeligen aus dem Mittelalter bis hin zu einfachen Leuten der Edo-Zeit, sind schon viele auf dem Kumano Kodo hinauf gelaufen und noch immer haben die zum Teil mit Steinen gepflasterten, Wege einen ganz eigenen Charme. Überall in dieser Natur finden sie Schreine und Tempel, welche reich an Geschichte sind. Auch die landschaftliche Szenerie ist einfach faszinierend. Ganz im Norden liegt Yoshino Omine als spirituelles Zentrum der Shugendo, eines so bezeichneten „Berg-Buddhismus“. Kumano Sanzan beinhaltet drei der großen, heiligen Shinto-Schreine. Letzten Endes ist Koya-san ein Ort von großer religiöser Dichte, mit den mehr als 100, auf einem Rücken des Berges gelegenen Tempel.

6.) Itsukushima-Schrein

Itsukushima-Schrein in JapanDer, seit dem Jahre 1996 zum Weltkulturerbe gehörende Shinto-Schrein, steht auf einer kleinen Insel in der Präfektur Hiroshima. Auslöser für den Bau dieses wunderbaren Bauwerks war der heilige Status von dieser Insel. Ein Status, welcher es dem normalen Volk untersagte, die Insel zu betreten. Mit dem Bau des Itsukushima-Schreins begann man schon im 6. Jahrhundert. Der Bau wurde dann später im Jahre 1168 fortgesetzt. So entstand ein Bauwerk, in dessen Form und Bauart es immer noch anzutreffen ist. In einer Bucht gelegen und gebaut wie ein Pier, konnte man diese Insel nur mit dem Boot durch ein Tor, des Itsukushima-Schreins erreichen. Jenes Torii ist auch der bekannteste Touristenmagnet in ganz Japan. Das wohl bekannte Torii ist bei Ebbe zu Fuß zu erwandern. Dies nutzen viele Touristen, um hier Muscheln zu sammeln. Leider wurde der Itsukushima-Schrein bei einem Taifun im Jahre 2004 schwer beschädigt. Der Stege und das Dach waren zum Teil so zerstört, dass man für Besucher den Zugang zum Teil sogar sperren musste. Jene Sperrung wurde aber im März 2005 aufgehoben.

7.) Tokyo Tower

Der Tokyo Tower befindet sich im Shiba Park in Minato. Der Tower ist eines der Wahrzeichen jener Stadt und erinnert etwas an den Eiffel-Turm, der als Vorbild diente. Mit den 333 Metern ist der Tokyo Tower 8,6 Meter höher als der Eiffelturm. Im Winter und im Frühling strahlt der Turm in Orange, im Sommer und im Herbst, wird er in kühlen Tönen angestrahlt. Bei besonderen Anlässen erstrahlt der Tokyo Tower in anderen Farben. Beispielsweise wurde er zur Premiere des Matrix Reloaded Filmes Neongrün erleuchtet. Auf 250 Metern Höhe befindet sich eine Aussichtsplattform. Von hier oben hat man einen sehr schönen Ausblick. Besonders am Abend hat der Besucher einen wunderbareren Ausblick über das erleuchtete Tokyo.

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