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Sehenswürdigkeiten in Italien

1.) Sixtinische Kapelle in Rom

In Rom lassen sich viele bedeutsame Sehenswürdigkeiten finden. Dazu gehört auch die Sixtinische Kapelle im Vatikanischen Museum. 1475 wurde mit dem Bau der Kapelle begonnen, 1483 war sie fertiggestellt und diente Papst Sixtus als Hauskapelle. Giovannino de Dolci und Baccio Pontelli hatten dieses prächtige Gebäude erschaffen.
Das Tonnengewölbe der Kapelle trägt die unverkennbare Handschrift des großartigen Künstlers Michelangelo Buonarotti. Seine Fresken „Die Erschaffung Adams“ an der Decke der Kuppel, stellen die Malereien vieler anderer bedeutender Maler in den Schatten, welche ebenfalls ihre Werke in der Sixtinischen Kapelle verewigt haben. Vier Jahre hatte Michelangelo für die Fresken benötigt. An der Altarwand ist ein weiteres großes Werk von ihm zu bewundern: „Das jüngste Gericht“. Zwanzig Jahre nach der Fertigstellung der Deckenmalerei erhielt Michelangelo von Papst Paul III. den Auftrag dafür. Auf über 180m² Wandfläche entstanden an die 390 Figuren. Kaum ein anderer Künstler vermochte die charakteristischen Merkmals so exakt darzustellen, wie Michelangelo es tat. Später wurden diese kleinen Details, die der Künstler so lebensecht dargestellt hatte, als anstößig und unschicklich empfunden. Aus diesem Grund wurde Daniele da Volterra damit beauftragt, die Geschlechtsteile der Figuren zu übermalen. Das geschah 1564, kurz nach Michelangelos Tod. 1980 wurde mit einer umfangreichen Restaurierung begonnen. In mühseliger Kleinstarbeit wurden die entstellten Kunstwerke nicht nur von Schmutz und Staub befreit, sondern in ihren Ursprung zurückversetzt.

2.) Pompeji

Das antike Pompeji befand sich am Golf von Neapel. Diese wunderschöne Stadt wurde bei einer verheerenden Naturkatastrophe dem Erdboden gleichgemacht. Anno 62 nach Christus war vermutlich ein Erdbeben Auslöser für den Ausbruch des Vesuv. Der ausgeworfene Bimsstein zerstörte die Stadt. Häuser fielen unter den Steinschlägen in sich zusammen, die eingeschlossene Bewohner starben in den Trümmern oder erstickten qualvoll. Ein Feuerregen aus glühender Lava und Gesteinsbrocken legte Pompeji in Schutt und Asche. Auch die angrenzenden Städte bekamen die Wucht des Vulkanausbruchs zu spüren. Achtzehn Stunden wütete der Vesuv.
Das antike Pompeji, mit seinen sagenhaften Schätzen der Vergangenheit und seinen Bewohnern, gab es nicht mehr. Nachdem sich alles beruhigt hatte, wurde der Ort von Grabräubern und Plünderen heimgesucht. Doch bei der offiziellen Sichtung der Stadt konnten auch viele Wertgegenstände geborgen und gesichert werden. Um 1592 wurden bei Ausgrabungen weitere historische Schätze ans Tageslicht gebracht. Erst 1763 konnte Pompeji zweifelsfrei identifiziert werden, nachdem man ein Schild mit der Inschrift „respublica pompeianorum“ entdeckt hatte. Nach diesem Fund begannen gezielte Grabungen und so wurden nach und nach viele Gebäude der alten Stadt frei gelegt. Unterdessen sind beinahe 80 Prozent von Pompeji ausgegraben. Viele Kunstschätze, Fresken bedeutender Künstler, Mosaike und antike Bauwerke, stumme Zeitzeugen der Katastrophe.

3.) Schiefer Turm von Pisa

Das Wahrzeichen der italienischen Metropole Pisa ist unumstritten der Schiefe Turm. Dieser ist ein freistehender Glockenturm und gehört mit zu den schönsten architektonischen Gebäuden auf dem sogenannten Platz der Wunder. Das der Schiefe Turm noch immer steht, grenzt beinahe ebenso an ein Wunder. Anno 1063 begann man mit dem Bau des runden Bauwerkes. Doch bereits nachdem die ersten Stockwerke errichtet waren, mussten die Arbeiten unterbrochen werden, denn der Boden unter dem Turm konnte der Belastung nicht stand halten. Er sank immer weiter ein. Der schiefe Turm von Pisa blieb viele Jahre nach seiner Entstehungsphase unberührt. Erst im Jahre 1275 wurden erneut Versuche unternommen, das Bauwerk fertig zu stellen. In der Hoffnung, der Schräglage entgegen zu wirken und die Ungleichheit des Bodens zu regulieren, wurden die neuen Stockwerke in entgegengesetzter Richtung hochgezogen. Erst gegen Ende des 14. Jahrhunderts wurde der Bau des Glockenturms vollständig abgeschlossen. Auf Grund der Schräglage war das berühmte Bauwerk lange Zeit vom Einsturz bedroht. Jedoch gelang es, das 55 Meter hohe Bauwerk, vor dem Einsturz zu retten und sogar um einen halben Meter aufzurichten. Seit 2001 können die 294 Stufen bis zur Glockenstube des Schiefen Turms von Pisa, endlich von Besuchern erklommen werden.

4.) Dom in Mailand

Dom in MailandMailand zählt zu den schönsten italienischen Metropolen. Der Mailänder Dom ist ein wahrhafter Besuchermagnet. Die goldene Madonna auf der Turmspitze weist den Touristen den Weg. Liebevoll wird sie „Madonnina“ genannt. Mit seinen über 158 Metern ist der Mailänder Dom die viertgrößte Kirche der Welt. Die farbenfrohen Apsisfenster zählen zu den größten der Welt. Der Mailänder Dom besteht aus weißem Marmor. Die Fassade zieren zahlreiche Statuen, göttliche Gestalten.
Im Jahre 1386 wurde mit dem Bau des Doms begonnen. Bis zur Vollendung sollten jedoch noch viele Jahrzehnte ins Land gehen. Die Spitze der Basilika war erst 1769 errichtet wurden. Viele Querelen und ein häufiger Wechsel der Baumeister, hatte zur Folge, dass das prachtvolle Bauwerk lange Zeit unvollendet blieb. Es liegt die Vermutung nah, das der Mailänder Dom wohl aus diesem Grund auch seine vielfältige Architektur erhalten hat. Der gotische Baustil vermischt sich mit klassischen und barocken Teilen. All diese Komponenten ergeben dennoch ein gelungenes Zusammenspiel und machen den Mailänder Dom zu einem außergewöhnlichen Bauwerk. Auch das Innenleben bietet vielfältige Schätze. Beachtlich ist der Hochaltar mit dem Bronzeabernakel, Tibaldis Meisterwerk. Die Aussicht vom Turm bietet einen überwältigenden Panoramablick.

5.) Petersdom in Rom

Die Basilika St. Peter, auch als Peterskirche und Petersdom bekannt, befindet sich in der italienischen Hauptstadt Rom, auf dem Petersplatz. Der Petersdom ist die größte Kirche dieser weltberühmten Metropole. Zu dieser katholischen Kirche pilgern nicht nur Gläubige. Seit Jahrzehnten besuchen Touristen aller Länder dieses ehrfürchtige Gebäude. Der Renaissance Stil des Bauwerks besticht durch seine architektonische Einzigartigkeit. Über einhundert Jahre wurde an diesem Gotteshaus gebaut, im Jahre 1626 konnte es schließlich eingeweiht werden. Die Basilika wurde direkt über der Grabstätte des heiligen Petrus errichtet. Namenhafte Künstler waren an der Entstehung beteiligt. So auch Michelangelo, der geistige Schöpfer der prächtigen, begehbaren Kuppel. Leider konnte er sein Kunstwerk niemals persönlich betrachten, denn er verstarb noch bevor der Bau fertiggestellt wurde. Bereits in jungen Jahren erschuf Michelangelo eines seiner bekanntesten Werke: Die Pietà. Die trauende Maria wirkt so lebendig und natürlich. Ein grandioses Meisterstück dieses begnadeten, vielseitigen Künstlers. Die schwere Bronzetür am Eingang des Doms stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist das Werk des Bildhauers Filarete. Bereits im 13. Jahrhundert wurde die Bronzestatue des Apostels Petrus von A. di Cambio geschaffen. Ein filigraner Heiligenschein schwebt über dem Kopf des heiligen Petrus. Es heißt, dass das Berühren seines Fußes Segen bringt. Der Petersdom ist ein heiliges Gesamtkunstwerk.

6.) Kolosseum in Rom

Kolosseum in RomEin Kunstwerk der Antike, das Wahrzeichen Roms, ist das Kolosseum. Das einstige Amphitheater ist ein steinernes Monument aus der Geschichte Roms. An keinem anderen Ort wurde über Jahrzehnte hinweg so viel Blut vergossen wie im Kolosseum. Die Arena wurde zum riesen Schlachtfeld, in dem gemeuchelt und gemetzelt wurde. Gladiatorenschulen und Tierkäfige, selbst Vorratskammern befanden sich in dem großen Gespinst des imponierenden Baumwerks. Tunnel, verborgene Gänge, Falltüren, die durch Hebel und Flaschenzüge geöffnet und geschlossen wurden, gehörten zu diesen System. Sklaven bedienten die Hebel der Türen und sorgten dafür, dass die reißenden Bestien, Tiger, Löwen, Bären, Hyänen und andere Raubtiere, sekundenschnell in der Arena auftauchen konnten, um ihre Opfer zu zerfleischen. Die Tierhatzen gehörten zum allmorgendlichen Ritual. Die grausamen Morde an Verurteilten und Verbrechern, die bei lebendigen Leibe von den ausgehungerten Tieren zerrissen und zerfleischt wurden, gehörten zum Unterhaltungsprogramm.
Damit das Schauspiel auch richtig zu einem solchen wurde, gab es sogar verschiedene, ausgeklügelte Systeme welche es ermöglichten, die wechselnden Bühnenbilder zu bedienen. Zu den Höhepunkten der Aufführung zählten jedoch die berühmten Gladiatorenkämpfe. Die architektonische Schönheit des Kolosseum geriet immer mehr in den Hintergrund, denn die Überlieferung der schrecklichen Horrorszenarien prägen bis heute das Bild.

7.) Markusplatz in Venedig

Der Markusplatz in Venedig (Piazza San Marco) stammt aus dem 9. Jahrhundert und gilt als das "Herz Venedigs". Im Laufe der Jahrhunderte wurde er immer wieder baulich verändert. Der mit einer Länge von ca. 175 m große Platz, ist stets voll von Touristen und natürlich den Tauben, die einfach dazu gehören. Geschäfte, Cafes und viele berühmte Gebäude am Platz sorgen dafür, dass der Markusplatz als einer der schönsten Plätze der Welt bezeichnet wird. An seinem offenen Ende befinden sich der Markusdom und der Glockenturm (Campanille). Wenn man ihn ersteigt, hat man eine phantastische Aussicht auf den gesamten Markusplatz und darüber hinaus. Ebenfalls am Markusplatz befinden sich die Prokuratien, ehemalige Verwaltungsgebäude und der Dogenpalast. Wer lieber das Flair des Platzes genießen möchte, kann in einem der typischen Cafes verweilen und der Orchestermusik lauschen. Aufgrund der Lage des Markusplatzes, wird er bei Hochwasser stets überflutet, worunter auch die Beschaffenheit dieses historischen Platzes leidet.

8.) Spanische Treppe in Rom

Spanische Treppe in RomDie Spanische Treppe in Rom (Piazza di Spagna) entstand zwischen den Jahren 1723 und 1725 und wurde von Francesco de Sanctis sowohl entworfen als auch gebaut. Den Namen erhielt sie durch die spanische Botschaft, die im 19. Jahrhundert ganz in der Nähe ihren Sitz hatte. In drei Absätzen führt die Treppe mit 138 Stufen vom Piazza di Spagna zur Kirche Trinita dei Monti. Der Bau der Treppe spiegelt einen Interessenkonflikt wider zwischen dem Vatikan unter Herrschaft des Papstes Innozenz XIII., der den Bau veranlasste, und dem französischen Herrscher Ludwig XII., der die Kirche finanzierte und die Treppe zu einem französischen Bauwerk machen wollte. Schließlich wurde sie im römischen Stil erbaut und mit Lilien, als Symbol der französischen Krone, und Adlern, den Wappentieren des Papstes, verziert. Die Spanische Treppe ist eine der bekanntesten Treppen der Welt und gehört in Rom zu den bedeutendsten Bauwerken. Am Fuß der Treppe befindet sich heute ein sehr elegantes Einkaufszentrum und alljährlich im Frühling findet hier die Azaleenausstellung statt. Auch als Podium für Modenschauen wird sie immer wieder genutzt. Die Spanische Treppe gilt als beliebter Treffpunkt für Touristen und vor allem für die Jugend.

9.) Amphitheater in Verona

Das Amphitheater in Verona ist mehr als 2.000 Jahre alt und trotzdem noch sehr gut erhalten. Mit einer Länge von 152 m, einer Breite von 123 m und einem Umfang von 435 m ist es nach dem Kolosseum in Rom das zweitgrößte Amphitheater der Welt. Erbaut wurde es unter dem Herrscher Antonius im Jahre 50 nach Christus. Ursprünglich bestand die "Arena", wie das Theater heute genannt wird, aus vier Mauerringen. Jedoch wurde durch ein Erdbeben im 12. Jahrhundert ein Teil der Arena zerstört. Schon damals diente sie als Schauplatz für Gladiatorenkämpfe und wurde später für Theateraufführungen benutzt. Heutzutage bietet die Arena etwa 22.000 Zuschauern Platz und bietet ganzjährig Konzerte und Theateraufführungen. Seit 1913 finden jedes Jahr im August die bekannten Opernfestspiele von Verona statt, zu dem internationale Künstler und Gäste Verona besuchen. Das Amphitheater ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ideal ist der Besuch von Verona wenn man einen Gardasee Urlaub macht, denn vom südöstlichen Gardasee aus, mit Orten wie Garda, Bardolino, Lazise, Peschiera oder Sirmione sind es nur maximal 30 Minuten mit dem Auto.

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