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Sehenswürdigkeiten in Indien

1.) Taj Mahal in Agra

Das Taj Mahal in Agra, im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, ist eine islamische architektonische Meisterleistung. Nach der Überlieferung haben etwa 20.000 Handwerker dieses palastartige Grabmal aus Marmor von 1631 bis zu seiner Fertigstellung um 1648-1653 erbaut.
Den Auftrag zum Bau dieses Grabmals gab der Maharadscha Shah Jahan im Jahr 1631, der seiner bei der Geburt des 14. Kindes gestorbenen Hauptfrau Mumtaz Mahal ein würdiges Denkmal erschaffen wollte. Die Trauer über den Tod seiner geliebten Frau war so groß, dass er ihr mit dem Taj Mahal ein einzigartiges Grabmal aus rotem Sandstein und Marmor, verziert mit kostbaren Edelsteinen und Halbedelsteinen, in einem irdischen Paradies errichtete.
Erbaut wurde das Taj Mahal mit den 4 Minaretten auf einer 100 x 100 m großen Marmorplatte. Das Grabmal ist umgeben von einem 18 Hektar großen Garten, mit einem länglichen Wasserbecken im Mittelpunkt, worin sich das majestätische Taj Mahal widerspiegelt. Sehr beeindruckend ist das Farbenspiel des Tah Mahals im Licht der aufgehenden Sonne.
In der zu Stein gewordenen Liebeserklärung wurde der Maharadscha Shah Jahan nach seinem Tod im Jahr 1666 neben seiner geliebten Frau Mumtaz beigesetzt. 1983 wurde das Taj Mahal von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt und ist heute ein weltweit bekannter Touristenmagnet.

2.) Rotes Fort in Agra

Das Rote Fort in Agra ist eine eindrucksvolle Festungs- und Palastanlage, die islamische und hinduistische Elemente der Baukunst vereint. Das Fort wurde 1565 vom Großmogul Akbar, der den Regierungssitz von Delhi nach Agra verlegte, direkt am Ufer des Flusses Yamuna erbaut. Seine Nachfolger, darunter der Maharadscha Shah Jahan, welcher auch das nur 2,5 km entfernte Taj Mahal erbauen ließ, bauten die Festungsstadt weiter aus. Das Fort ist von einem 2,4 km langen Schutzwall und einem inneren Befestigungsring umgeben. Im Inneren des Forts befinden sich einzigartige Paläste, Moscheen und Gartenanlagen. Drei Generationen der Großmogule regierten im Roten Fort, bis der Regierungssitz wieder nach Delhi zurück verlegt wurde und die Festung mit der Zeit an Bedeutung verlor.
Das Fort wurde aus rotem Sandstein mit Intarsien aus Marmor erbaut, daraus leitet sich der Name Rotes Fort ab. Im Inneren des Forts befindet sich u.a. die Perlmoschee, die größte aus Marmor erbaute Moschee der Welt. Hier kann man auch die wundervollen Paläste der 3 Großmogule Akbar, Jahangir und Shah Jahan besichtigen. Shah Jahan verbrachte hier seine letzten Lebensjahre, bevor er im Taj Mahal neben seiner Frau beigesetzt wurde.
Ein Teil des 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Baudenkmals steht zur Besichtigung offen.

3.) Jaisalmer

Die Wüstenstadt Jaisalmer wurde 1156 inmitten der Wüste Thar gegründet. Heute gehört die Stadt zum indischen Bundesstaat Rajasthan. Bekannt ist die 80.000 Einwohner zählende Stadt durch das imposante mittelalterliche Fort und anderen Bauwerke, die aus gelbbraunem Sandstein errichtet wurden und in der Sonne golden schimmern. Daher ist Jaisalmer auch als “Goldene Stadt” bekannt.
Jaisalmer lag auf den Routen der Kamelkarawanen zwischen Indien und Zentralasien. Das verhalf der Stadt zu großem Reichtum. Mit dem Aufkommen der Schifffahrt nahmen jedoch die Bedeutung der Stadt und der Handelsrouten ab. Die Stadt ist von einer 5 km langen Stadtmauer umgeben. Heute ist Jaisalmer mit seinem mittelalterlichen Stadtkern, den schönen Hausfassaden und den kunstvoll aus Holz geschnitzten Balkonen eine beliebte Touristenattraktion. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört das mächtige Fort, das über der Stadt thront. Hinter den Festungsmauern verbergen sich eindrucksvolle Paläste, Tempel und Wohnhäuser. Empfehlenswert ist die Besichtigung des siebenstöckigen Palastes “Maharawal Palace” mit einzigartigen Wandgemälden und aufwändig gearbeiteten Spiegeln.
Sehenswert ist auch der Salim-Singh-Ki-Haveli mit dem blauen Kuppeldach und der Jain-Tempel mit wundervollen Reliefs und Skulpturen. Etwas außerhalb liegt der Gadi-Sagar-See. Früher diente er als Wasserspeicher, heute fahren darauf Boote und das Ufer ist von kleinen Tempeln und Schreinen gesäumt.

4.) Varanasi

Varanasi in Indien Varanasi im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh zählt zu den ältesten Städten der Welt, denn sie wurde bereits vor 3000 Jahren in den Helden-Epen von Skanda-Purana und Mahabharata erwähnt.
Die Stadt am Ganges ist die wichtigste der sieben heiligen Städte der Hindus. Für die Hindus ist Varanasi ein Wallfahrtsort und die Hauptstadt der traditionellen hinduistischen Kultur. Das Flussufer des Ganges ist stets von Gläubigen- und Pilgerscharen gesäumt, denn ein Bad im “Heiligen Fluss” gilt als spirituelle Reinigung für begangene Sünden. Um die Badestellen, auch Ghats genannt, drängen sich die unzähligen Pilger. Die Luft ist erfüllt vom Gesang der Priester und dem Duft der Blumen. Die Waschungen der Gläubigen finden während des Sonnenaufgangs statt. Ein weiterer Brauch der Hindus ist es, die Asche der Toten in den Ganges zu streuen.
Sehenswert ist der Stadtkern von Varanasi mit einer Vielzahl von Tempeln, Schreinen und religiösen Badestellen. Empfehlenswert ist die Besichtigung des Goldenen Tempels, den Nicht-Hindus allerdings nur von außen besichtigen können, des Durga-Tempels und des Tempels Bharat Mata Mandir.
Berühmt ist auch die Benares Hindu University mit 8000 Studenten in hinduistischer Philosophie, indischer Geschichte, Kultur und Religion. Sehenswert ist das Ramnagar Fort, Residenz eines früheren Maharadschas von Varanasi, mit dem Königlichen Museum.

5.) Goldener Tempel in Amritsar

Der Goldene Tempel, das höchste Heiligtum der Sikhs, befindet sich in Amritsar, im indischen Bundesstaat Punjab. Der Tempel wurde Ende des 16. Jahrhunderts erbaut, musste jedoch wegen Plünderungen im späten 18. Jahrhundert neu aufgebaut werden. Der Sikh-Führer Ranjit Singh stattete den Goldenen Tempel im frühen 19. Jahrhundert mit den heute zu besichtigenden Gold- und Marmordekorationen aus. Der Tempel selbst ist vollständig mit Blattgold bedeckt und steht auf einer Insel im so genannten Nektarteich. Danach erhielt die Stadt Amritsar ihren Namen (Nektar/Amrit und Teich/Sar). Im Nektarteich waschen sich die Gläubigen, bevor sie den Tempel aufsuchen. Nach dem Glauben der Sikhs wird das Karma durch das Bad im heiligen Wasser verbessert.
Für die Besichtigung des Goldenen Tempels sind am Eingang die Schuhe abzugeben, die Füße zu waschen und eine Kopfbedeckung zu tragen. Während des ganzen Tages werden von vier Priestern Verse aus dem Heiligen Buch mit musikalischer Untermalung vorgelesen und per Lautsprecher nach außen übertragen. Bemerkenswert ist auch, dass der Tempel nur mit Milch gesäubert wird. Sehenswert ist das Museum der Leidensgeschichte der Sikhs im 1. Stock des Goldenen Tempels. Zu den verschiedenen Tempeln gehören mehrere Kultstätten, wie der Thron des zeitlosen Gottes (Akal Takhat), der Baba Atal-Turm und der Durgiana-Tempel.

6.) Leh in Ladakh

Leh ist die Hauptstadt von Ladakh in Kashmir (Himalaya) und wird gerne als „Klein-Tibet“ bezeichnet. Dieses mit am stärksten auf der gesamten Welt besiedeltem Gebiet in Nordindien ist vom Buddhismus geprägt (80% der Bevölkerung). Auffällig ist das friedliche Miteinander aller Glaubensrichtungen. Die christliche Kirche, die sächsische Missionare formierten, kann hier ebenso bestehen wie Muslime, Hindus oder auch Sikh.

Leh ist via Flugzeug von Delhi aus gut zu erreichen. Leh liegt an der Seidenstraße bei 350 Höhenmeter am Indus. Der Indus ist der wichtigste Wasserlieferant dieser Region. Leh ist ein sehr regenarmes Gebiet und liegt praktisch in einer Trockenwüste. Die Wintertemperaturen fallen nicht selten auf -30C° und in den Sommermonaten quälen häufig Gradzahlen um 40+ in dieser Region. Dieses Klima begünstigt das Reifen von Aprikosen, Reis, Äpfeln und anderen Gemüsesorten ganz wunderbar. Die beste Reisezeit ist von Juni bis September, denn die Straßen in das nach Ladakh sind von Oktober bis Mai geschlossen.

Im landschaftlich sehr reizvollen Ladakh gibt es eine Vielzahl von sehr schönen Pässen. Meistens werden sie vom Herbst bis ins Frühjahr hinein geschlossen. Erwähnt werden sollten der Zojila Pass (4700 m), der Namkila Pass (4000 m) und der Fatu La Pass (4200 m). Die höchste, befahrbare Straße der Welt ist Khardongla im Himalaya. Auf diesem Pass (6200 m) können Sie sogar seltene Schneeleoparden mit etwas Glück zu Gesicht bekommen.

7.) Dharamsala

Dharamsala in Indien Der Sitz des Dalai Lama und der tibetischen Exil-Regierung befindet sich seit 1959 in Dharamsala (Nordindien, Himalaya). Dharamsala ist in die Bereiche Upper Dharmshala und Lower Dharmshala geteilt. Bedeutungsvoller und starker buddhistischer Glaube prägt Dharamsala im oberen Stadtgebiet und viele Klöster findet man in dieser Bilderbuch-Kulisse. In den meisten (Gäste-)Häusern kann günstig bzw. sogar kostenlos übernachten. Von hier aus lässt sich ausgezeichnet in die Nordindische Tiefebene schauen und staunen. Den Himalaya im Rücken spürt man hier auf dem Dach der Welt die große und außerordentliche Spiritualität des Ortes.
Nicht von der Hand zu weisen ist der touristische Boom, der seit einigen Jahren immer stärker das Bild prägt. Gerade in McLeod-Ganj (Ober-Dharamsala) ist der Shoppinglust von Besuchern aus aller Welt verfallen. In einigen Oasen und sogar im Norbunlingka-Institut und dazugehörigem Tempel gibt es mittlerweile Kunsthandwerk und traditionell-anmutende Mitbringsel käuflich zu erwerben. Es wird gebaut und die urtümliche Landschaft mit immer wieder neuen Attraktionen touristischer Belange „verschlimmbessert“. Silbrigglitzernde Seen und Flüsse sowie stille Wälder kann man jedoch nach wie vor in der näheren Umgebung genießen. Die ehemalige Königsstadt Kullu sowie diverse Teegärten, beliebte Erholungsrefugien und Orte für Kletterer, River Rafter und Paraglider befinden sich ebenfalls in der Nachbarschaft.

8.) Happy Valley von Kaschmir

Am Dal Lake im Happy Valley liegt die Stadt Srinagar (Jammu und Kaschmir, Himalaya). Hier können Urlauber mit einer Shikara zwischen schwimmenden Lotusfeldern und prächtigen Gärten selig schippern und auch in einfachen Hausbooten wohnen. Von letzterem soll es über dreitausend Stück im Happy Valley geben. Malerisch und atemberaubend ist die Landschaft und häufig denken Besucher bei diesem Anblick an Venedig.

Absolut sehenswert ist – neben der bezaubernden Landschaft - das riesige Angebot an Waren im Happy Valley. Die besten Gewürze der Erde werden hier ebenso wie weltschönste Teppiche und Edelsteine sowie Papierkunst und erlesener Schmuck angeboten. Hier ist alles ein wenig schöner, größer, kunstvoller und die Händler wissen das! Sie sind meisterhafte Verkäufer, aber die außergewöhnlichen Angebote sind ist zumeist auch wert.

Afghanistan, Pakistan und China und grenzen an Kaschmir, welches nach arabischen Überlieferungen Aufenthalts- und Todesgebiet von Jesus gewesen sein soll. Das Grab des „Yuz Asaf“ im srinagarischen Schrein „Rozobal“ ist hiervon offiziell Zeuge.

Hier fehlt aber eine Sehenswürdigkeit!

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