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Sehenswürdigkeiten in England

1.) Big Ben in London

Wenn man an die Hauptstadt Englands denkt, fällt einem unweigerlich sofort der knapp 100 Meter hohe Uhrturm ein, welcher für gewöhnlich fälschlich als Big Ben bezeichnet wird - denn eigentlich heisst das Wahrzeichen Londons "The Clock Tower". Als Big Ben wird streng genommen nur die im Turm befindliche, über 13 Tonnen wiegende, Glocke bezeichnet. Diese läutet für gewöhlich alle 15 Minuten und kommt dieser Aufgabe seit 1848 - dem Jahr in dem der Uhrturm in Betrieb genommen wurde - in äußerst zuverlässiger Art und Weise nach.
Die bekannte Sehenswürdigkeit ist sehr zentral im Stadtteil Westminster neben dem Parlament - dem so genannten "Palace of Parliament" - gelegen. Der eigentliche Uhrturn besteht aus fünf unterschiedlich großen Glocken, wobei jene, der der "The Clock Tower" seine Bekanntheit verdankt, die schwerste und größte ist.
Für Interessierte empfiehlt es sich, den Turm bei Nacht zu besuchen, da er zu dieser Zeit dank künstlicher, gold-gelber Beleuchtung in dem, für diese Sehenswürdigkeit typischen, Glanz erstrahlt. Doch die aufwendige Lichttechnik des Big Bens war ursprünglich nicht für Urlauber, sondern für das Volk gedacht. Nachdem das Wahrzeichen baulich mit dem Parlament verbunden ist, informiert er die Passanten bis heute mittels einer hell leuchtenden Lampe, wenn gerade eine Parlamentssitzung statt findet.

2.) Stonehenge

Ein in England befindliches Relikt aus frühen Tagen der Meschheit begeistert immer mehr Interessierte: Stonehenge. Die augenscheinlich bewusst in konzentrischen Kreisen angeordneten Monolithe stammen vermutlich aus dem Zeitruam zwischen Jungsteinzeit und Bronzezeit und geben Antrhopologen und Archäologen bis heute viele ungelöste Rätsel auf.
Mittlerweile wird vermutet, dass Stonehenge in drei großen Phasen errichtet wurde, wobei insbesondere die letzte Phase mit geschätzten 1,5 Millionen Arbeitsstunden am meisten Zeit und Aufwand benötigte.
Das im Südwesten Englands, nur 14 Kilometer von der bekannten Stadt Salisbury entfernt, gelegene Weltkulturerbe hatte früher den Zweck, die Mittsommerwende anzukündigen, was laut neuesten Erkenntnissen auch präzise gelang. War der damals wohl sehr wichtige Tag gekommen, wurden rituelle Zeremonien abgehalten.
Stonehenge umbirgt eine Aura des spirituellen und auch etwas unheimlichen, die praktisch jeder Besucher bestätigt. Daher ist es auch nicht wunderlich, dass es eine Vielzahl, teils unglaublich klingender Gerüchte, über die Steinanordnungen auf der Salisbury Plain gibt.

3.) Hadrianswall

Die 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Hadrianswall ist eine aus massivem Stein bestehende Verteidigungswand, die Anfang des 2. Jahrhunderts erbaut wurde, um die Grenze des sich damals über ganz Europa erstreckenden römischen Reichs zu markieren und abzusichern. Den Namen der Grenzbefestigungsanlage ist dem Auftraggeber des Baus - dem römischen Kaiser Hadrian - zu verdanken.
Der Hadrianswall bestand jedoch nicht nur aus der eben erwähnten Steinwand, sondern auch aus 14 größeren Verteidigungsanlagen, die zusammen mit natürlichen - und in der damaligen Zeit praktisch unüberwindbaren - Hindernissen, wie Flüssen und Gebirgszügen die bestmögliche Verteidigung der nördlichsten Grenze des römischen Reichs garantieren sollte. Die Ruinen dieser Auxilliäranlagen sind noch heute gut erhalten und ermöglichen dem Besucher so, nachwievor genaue Information über die Standorte der für die effiziente Verteidigung obligatorischen Kasernen und Wachtürmen.
Das 130 Kilometer lange Wallsystem liegt im heutigen Nordengland zwischen Newcastle und Solway Firth, nahe der Grenze zu Schottland und ist auch dank der vielen Sehenswürdigkeiten im unmittelbaren Umfeld der größte Touristenmagnet in der Region.

4.) Tower von London

Tower of London in England Gerade im Mittelalter war der Tower of London eines, wenn nicht das wichtigste Gebäude in der Hauptstadt Englands. Es diente als königliche Waffenkammer, Gefängnis für vornehmlich Adelige, das Staatsarchiv, die Münzprägung und sogar als königlicher Palast bis zur Fertigstellung des Buckingham Palace. Heute ist der Tower of London der Ausstellungsort der britischen Kronjuwelen.
Besucher können nicht nur die Schätze der Königsfamilie bewundern, sondern haben auch die Möglichkeit, der berühmten "Ceremony of Keys" - der täglich stattfindenden Zeremonie zur Schließung des Tower of London um 22 Uhr - beizuwohnen zu dürfen und somit einen Einblick in die traditionellen Riten der britischen Regentschaft zu erhalten. Sollte man sich dafür entscheiden, diese Zeremonie beim Besuch von London beobachten zu wollen, empfiehlt es sich, sich schon mindestens 5 Wochen vor dem Wunschdatum für eine Führung am Abend anzumelden.
Der Tower ist durch eine eigens gebaute Untergrundstation namens "Tower Hill" erreichbar, die es auch jedem Ortsunkundigen erlauben, eines der größten Wahrzeichen des Landes schnell und unkompliziert zu besuchen.

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