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Sehenswürdigkeiten in Dänemark

1.) Kleine Meerjungfrau

Die kleine Meerjungfrau ist das eigentliche Wahrzeichen von Dänemark und selbstverständlich der Hauptstadt Kopenhagen. Der Überlieferung nach geht die Figur auf ein Märchen des berühmten Dichters Hans Christian Andersen zurück, in der die Geschichte von der Rettung eines jungen Königssohnes, durch die jüngste Tochter des Meereskönigs erzählt wird. Sie rettete ihn vor dem Ertrinken und verliebt sich in ihn, wird aber letztendlich in Meeresgischt verwandelt. Die Idee, hier ein Wahrzeichen in Form einer Statue zu schaffen, hatte der Brauer Carl Jacobsen im Jahr 1909 nach einer Ballettaufführung des andersonschen Märchens. Weil er so überwältigt von der Geschichte war, hat er damals den Bildhauer Edvard Eriksen mit der Schaffung der Statue beauftragt, die im Hafen von Kopenhagen ihren Platz finden sollte. Die Ehefrau des Künstlers hat dann hierfür Modell gesessen und so entstand das Wahrzeichen der Stadt, welches eine Größe von 1,65 m hat und auf ein stolzes Gewicht von 175 kg verweisen kann. Im Jahr 1913 wurde die Statue fertiggestellt und aufgestellt. In der Vergangenheit ist die kleine Meerjungfrau aber auch Opfer von vandalistischen Handlungen gewesen, so wurde sie beispielsweise im Jahr 1998 bereits zum wiederholten Male ihres hübschen Kopfes beraubt. Im 2003 wurde sie sogar gänzlich von ihrem Stein entfernt und in die See geworfen.

2.) Nyhavn in Kopenhagen

Hierbei handelt es sich um ein sehr altes Vergnügungsviertel von Kopenhagen, welches schon auf ein 200 jähriges Bestehen zurückblicken kann. Die Dänen sprechen, wenn sie vom Nyhavn reden, nur von den bunten Häusern am Nyhavn. Übersetzt bedeutet Nyhavn, neuer Hafen und dieser wurde vom König Christian dem V. in Auftrag gegeben, weil er einen sogenannten Stichkanal zum königlichen Markt schaffen wollte. Die so geschaffene Häusermeile ist so einzigartig, dass sie heute als Touristenmagnet gilt. Diese schmale und so einzigartig angelegte Straße ist gesäumt von sehr schön restaurierten Giebelhäusern und bildet gleichzeitig den gastronomischen Mittelpunkt der Stadt Kopenhagen. Der königliche Neue Markt befindet sich am westlichen Ende, der wiederum als wichtigster Platz im Nyhavn ist, denn hier befindet sich auch das Denkmal des Dichters Andersen, das Theater, das Kaufhaus, das Thotts Palais aus dem Jahr 1685 und das Schloss Charlottenburg aus dem Jahr 1683. Wenn man vom ehemaligen Vergnügungsviertel spricht, so sind hier in erster Linie die Restaurants und Bars gemeint, die sich hier schon immer befanden, allerdings soll es hier in den vergangenen Zeiten auch andere Vergnügungen gegeben haben. Heute legen im Nyhavn die zahlreichen Schiffe für die Stadtrundfahrten ab. Hans Christian Andersen lebte übrigens in mehreren Häusern im Nyhavn in Kopenhagen. Die Häuser mit der Nummer 18 und 67 waren die gewählten Unterkünfte des Dichters und stehen heute den Touristen zur Besichtigung offen.

3.) Legoland in Billund

Schon seit dem Jahr 1968 wurde hier aus den Legosteinen eine Vielzahl an bekannten Gebäuden und Sehenswürdigkeiten nachgebaut und es entwickelte sich so zusehends zu einer der beliebtesten Freizeitattraktionen Dänemarks. Man rechnet heutzutage jährlich mit einem Besucheransturm von circa 1,7 Millionen. In viele Ländern, so auch in Deutschland, wurden die Legeolandparks nachgebaut und auch hier ist ein großer Ansturm zu verzeichnen. Der Park in Billund überrascht immer mit einer Mischung von interaktiven Aktivitäten und attraktiven Bauwettbewerben. Die kleinen Modellhäuser werden in den Abendstunden mit 30.000 Lampen beleuchtet. Der Park in Billund kann entweder mit einer einspurigen Bahn befahren werden, was besonders bei den Kleinen sehr gut ankommt. Man fährt dann sozusagen durch die nach gebauten Sehenswürdigkeiten hindurch und kann sich somit alles aus unmittelbarer Nähe ansehen. Eine weitere Attraktion im Park ist die X-treme Racer Achterbahn, die sich blitzschnell durch den Park schlängelt. Ganz besonders erwähnen sollte man aber das eigene Legoland für die kleinsten Besucher, hier könne sie mit großen Steinen ihren Bauernhof oder ein Krankenhaus nachbauen. Der gesamte Themenpark ist in den Sommermonaten von 10.00 – 21.00 Uhr für Besucher geöffnet. Auch die Preise für einen ganztägigen Aufenthalt sind super, denn Kinder bis zwei Jahre haben kostenlosen Eintritt und für Erwachsene sollte man mit 35 Euro Eintritt rechnen. Gruppenpreise und ermäßigter Eintritt sind ebenfalls möglich.

4.) Dom zu Roskilde

Die Grabstätte sehr vieler Könige von Dänemark, so wird der Dom zu Roskilde auch bezeichnet, befindet sich auf der Insel Seeland. Heute zählt er zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auf diese Liste wurde er bereits im Jahr 1995 gesetzt. Die Begründung hierfür liegt in der Tatsache, dass es sich bei diesem einmaligen Bauwerk, um den ersten gotischen Dom handelt, der in der Backsteinbauweise, errichtet wurde. Die Fertigstellung des Domes erfolgte im 1280 und seither beherbergt er Grabstätten von 21 Königen und 17 Königinnen des Landes Dänemark. Hierunter befindet sich auch die Grabstätte der Königin Margarethe der I., deren Sarg erst im Jahr 1413 nach Roskilde überführt wurde. Das Bauwerk ist eine der prächtigsten roten Backsteinkathedralen ganz Dänemarks und besitzt sehr schlanke und hohe Turmspitzen. Die öffentlichen Führungen sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Führungen werden in dänischer und englischer Sprache abgehalten. Es werden keine Reservierungen vorgenommen. Der Boden des Domes ist mit mehreren Hunderten Grabplatten bedeckt, weil er nicht nur den Königen als Grabstätte diente. Gräber befinden sich auch in der Krypta des Domes. Eine besondere Kuriosität ist die Königssäule, auf der die Körpergrößen verschiedener Herrscher verzeichnet sind. In diesem Bauwerk sind die Baustile Renaissance, Gotik, Klassizismus und Barock vertreten und somit in Dänemark eingeführt. Die Herrscher von Dänemark sprechen heute von einem besonderen Privileg, an diesem einzigartigen Ort begraben werden zu dürfen.

5.) Schloss Frederiksborg

Schloss Frederiksborg in DänemarkEs handelt sich hierbei um ein sehr interessantes Wasserschloss auf der Insel Seeberg, welches heutzutage auch als Museum genutzt wird. Es gilt kunsthistorisch betrachtet, als eines der bedeutendsten Gebäude im Baustil der Renaissance in ganz Nordeuropa. Im Jahr 1560 hat der damalige Herrscher Christian der V. die Insel Seeland erworben und hat sich mit dem Wasserschloss einen Traum erfüllt. In diesem prächtigen Wasserschloss befindet sich eine Kapelle, in der fast alle Herrscher aus dem Hause Oldenburg gekrönt worden sind. Das Wasserschloss ist heute als ein Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. In den Räumlichkeiten des Museums befinden sich beispielsweise hochwertige Kunstgegenstände und Einrichtungsgegenstände des Landes. Die Räumlichkeiten sind mit Kassettendecken und reichlich vergoldeten Ornamenten verziert. Die Öffnungszeiten des Museums sind von April bis Oktober von 10.00 – 17.00 Uhr und von November bis März von 11.00 – 15.00 Uhr. Erwachsenen zahlen 50 Kronen und die Kinder unter den Besuchern zahlen 15 Kronen Eintritt.

6.) Runensteine von Jelling

Jelling liegt so ziemlich in der Mitte von Jütland in Dänemark und ist eigentlich unbedeutend, wären da nicht die Runensteine. Es handelt sich hierbei um zwei Grabhügel und den eigentlichen Jellingstein, die als archäologische Sensationen gelten. Die Zeitzeugen der Wikinger-Herrschaft in Dänemark sind heute eine Touristenattraktion und gelten im eigentlichen Sinn als bewahrungswürdige Natur- und Kulturwerte. Dieses bezeugt auch die Aufnahme in die Liste für besonders wertvolle Kulturgüter der UNESCO im Jahr 1994. Im Dezember 2000 wurde die Anlage der Runensteine aufwendig restauriert und ein themenbezogenes Museum wurde gegenüber den Runensteinen errichtet. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist allerdings die Tatsache, dass in den sogenannten Grabhügel niemals Gräber gefunden worden sind. Es hat sich sogar bis zum Jahr 1819 auf dem nördlichen Hügel ein Teich befinden, dem die Menschen damals heilende Wirkung nachsagten. Das Wasser soll damals erst seinen heilende Wirkung verloren haben, nach dem ein krankes Pferd darin gebadet wurde. Zwischen den beiden bekannten Grabhügeln steht auch heute noch eine kleine Kirche aus dem 11. Jahrhundert. Genau vor der Kirche befinden sich die legendären Runensteine. Die Namen der Steine sind Thyrastein und Haraldstein. Diese sind genau im 10. Jahrhundert dem König von Dänemark gewidmet worden. Führende Archäologen vermuten, dass der Ort an dem sich die Runensteine befinden, zur damaligen Zeit ein Kultplatz der Bronzezeit gewesen sein muss.

7.) Schloss Kronborg in Helsingor

Zwischen Dänemark und Schweden liegt strategisch günstig das Schloss Kronborg in Helsingor. Dieses Schloss hat eine sehr große historische Bedeutung für das dänische Volk, denn es spielt eine sogenannte Schlüsselrolle in der gesamten geschichtlichen Entwicklung von Nordeuropa im Zeitraum vom 16. Jahrhundert bis in das 18. Jahrhundert. Der Bau des Schlosses begann bereits im Jahr 1574. Mit dem Ausbau der Festungsanlagen des bedeutendsten Renaissanceschlosses in ganz Nordeuropa, wurde im 17. Jahrhundert begonnen. Der Renaissancebau ist im Übrigen auch der Spiel- und Handlungsort von einem der bekanntesten Stücke des Dichters Shakespeares. Hamlet wurde hier im Laufe der Jahrhunderte sehr oft aufgeführt. Ebenfalls befindet sich die weltberühmte Statue von Holger Danske auf Kronborg. Dies Statur soll den zahlreichen Überlieferungen nach, das dänische Volk vor feindlich gesinnten Übergriffen schützen. Bei diesem Schloss handelt es sich aber auch um eine gewaltige militärische Festungsanlage, die umgeben ist mit Bastionen und Ravelins. Heute werden in einem kleinen der historischen Anlage Sammlungen von Renaissancemöbeln gezeigt. Der Höhepunkt bleibt aber der 62 m lange Tanzsaal und die sehr gut erhaltene Schlosskirche. Die gesamte Anlage ist aber seit dem Jahr 1983 wieder öffentlich zugänglich, auch die unterirdischen Kasematten kann der Besucher bestaunen. Ebenso sehenswert sind aber auch die sieben Wandteppiche aus dem Jahr 1580. Auf diesen sind immerhin 113 dänische Herrscher abgebildet. Momentan wird Kronborg zu einem der bedeutendsten Attraktionen auf Seeland ausgebaut und wird im zum Jahr 2010 als internationaler Ausstellungsort seiner Bestimmung übergeben.

8.) Schloss Amalienborg in Kopenhagen

Schloss Amalienborg in DänemarkDas Schloss Amalienborg ist der offizielle Sitz der Königin und er besteht aus genau vier Gebäudekomplexen. Diese Gebäudekomplexe sind alle von adligen Dänen erbaut worden. Diese Komplexe brannten im Jahr 1794 vollends nieder und erst danach kaufte Christian der VII. die Gebäude auf und ernannte sie zum Sitz der Könige von Dänemark. Heute ist er offizieller Sitz der Königin Margarethe von Dänemark. Die Anwesenheit ihrer Königin erkennt das dänische Volk an dem Zeichen, dass die Landesflagge auf dem Schloss gehisst ist. Genau an diesen besonderen Tagen der Anwesenheit der dänischen Monarchin findet auch der öffentliche Wachwechsel der königlichen Garde vor dem Schloss statt. Dies geschieht genau um 12.00 Uhr. Eines der vier Gebäude wird heute als Museum genutzt und ist der Öffentlichkeit zugänglich, allerdings ist nur das Untergeschoss des Gebäudes als Museum ausgebaut und auch dieses kann eben nur genutzt werden. Hier ist ein Eintritt zu entrichten, der sich auf 50 Kronen für Erwachsenen beläuft, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre genießen hier freien Eintritt. Es gibt hier sehr viel Interessantes über die Geschichte der Königsfamilie zu bestaunen.

Hier fehlt aber eine Sehenswürdigkeit!

Hier können Sie eine neue Sehenswürdigkeit zu Dänemark vorschlagen. Nach Überprüfung werden wir die Sehenswürdigkeit aufnehmen!
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