Angelfall in Venezuela
Der Angel Fall in Venezuela ist mit knapp 1.000 Metern Fallhöhe der höchste Wasserfall der Welt. Dieses beeindruckende Naturschauspiel befindet sich im Nationalpark Canaima, welcher zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört. Entdeckt wurde dieser Wasserfall im Jahre 1933 von dem Buschpiloten James Crawford (genannt Jimmy) Angel und auch nach diesem benannt. Während eines Rundfluges entdeckte dieser den bis zu der Zeit unbekannten Wasserfall unter sich. Der Wasserfall stürzt von einem 2.400 Meter hohen Tafelberg in die Tiefe; einer von mehr als 100 in dieser Savannengegend Venezuelas befindlichen Tafelbergen. Das Gebiet rund um den Angel Fall ist die meistbesuchte Touristenattraktion im südamerikanischen Land Venezuela. Die Gegend wird häufig von heftigen Regenfällen und schweren Gewittern heimgesucht - aus diesen Wassermengen wird der höchste Wasserfall der Welt gespeist.
Tugelafälle in Südafrika
Mit einer Fallhöhe von 948 Metern sind die Tugelafälle in Südafrika die zweithöchsten Wasserfälle der Welt. Sie befinden sich im Royal Natal National Park und werden vom Fluß Tugela gespeist. Dieser entspringt in den Drakensbergen und mündet nach 502 Kilometern nördlich von Durban in den Indischen Ozean. Die Tugelafälle stürzen über insgesamt fünf Stufen in die Tiefe, wobei die erste Stufe im Winter häufig gefriert. Oberhalb des Wasserfalls befindet sich ein interessantes Amphitheater, welches bequem über zwei Kletterleitern zu erreichen ist. Von hier hat man einen atemberaubenden Blick auf die Tulegafälle.
Yosemitefälle in den USA
Die Yosemitefälle in Nordamerika (Kalifornien) zählen zu den drittgrößten Wasserfällen der Welt. Dieser Wasserfall, der landschaftlich wunderschön in den Sierra Nevadas liegt, besteht aus drei Stufen und ist insgesamt 739 Meter hoch. Dieser Wasserfall fällt über den so genannten “Upper Fall” etwa 435 Meter in die Tiefe und gelangt dann über kleinere Wasserfälle und Stromschnellen, den so genannten Kaskaden, in den Merced River. Vom Flußtal aus führt ein etwa fünf Kilometer langer und recht beschwerlicher Wanderweg bis zum oberen Ende des Wasserfalls. Im Spätsommer fließt teilweise recht wenig oder auch gar kein Wasser über die Yosemitefälle.
Kukenaamfall in Venezuela
Mit einer Höhe von insgesamt 610 Metern ist der Kukenaamfall im Bergland von Guayana in Venezuela der vierthöchste Wasserfall der Welt. Er stürzt ebenso wie der weitaus bekanntere Angelfall von den Tafelbergen in die Tiefe. Diese so genannten Tepuis werden bis zu 2.700 Meter hoch und sind charakteristisch für den Caaima-Nationalpark im Südosten von Venezuela. Diese aus Sandstein bestehenden Berge bieten auf ihren Hochplateaus zum Einen eine beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt; zum Anderen einen traumhaften Ausblick auf die atemberaubende Landschaft und somit auch auf die Wasserfälle.
Sutherland in Neuseeland
Der Sutherland Wasserfall in Neuseeland galt lange Zeit als höchster Wasserfall der Welt, ist jedoch mit einer Höhe von 580 Metern nur der fünfthöchste Wasserfall unserer Erde. Er befindet sich auf der Südinsel inmittel des Fjordland-Nationalparks. Unbeschreiblich und von vielen Touristen gerne genutzt ist ein Rundflug über dieses beeindruckende Naturschauspiel; zum Beispiel von Queenstown aus.
Zum Sutherland Wasserfall gelangt man aber auch über den wohl bekanntesten Wanderweg des Landes, dem Milford Track. Diese 53 Kilometer lange Strecke führt über Hängebrücken, Holzstege und einen Bergpaß. Auf dieser Strecke erwarten den Wanderer herrliche Ausblicke auf schöne Täler, vorbei an traumhaften Seen. Geführte Touren dauern etwa fünf Tage, wobei man in privaten Lounges übernachten kann. Campen ist hier nämlich strengstens untersagt.
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Ein Hauch von Nostalgie fährt mit auf den schönsten Bahnstrecken der Welt. War der Bau dieser Eisenbahnnetze einst eine Notwendigkeit, so ist der Betrieb heute der Inbegriff von Luxus. In den Zügen, die die Menschen früher mit Nahrungsmittel und Brennstoffe versorgte, wird heute Champagner serviert.



















Es führen nicht nur sprichwörtlich alle Wege nach Rom, sondern tatsächlich beginnt der Jakobsweg immer dort, wo sich der Pilgerwillige gerade befindet. Der Jakobsweg hat einen definierten Endpunkt, jedoch unzählige Anfänge: In
Nach erfolgreicher Absolvierung des Jakobswegs erhält der Pilgerer in Santiago de Compostela seine Pilger-Urkunde, die auf lateinisch verfasste „La Compostela“. Diese wird im Pilger-Büro des Domkapitels in der Kathedrale von Santiago de Compostela ausgestellt. Der Pilgerer erhält sie jedoch nur, wenn er nachweisen kann, dass er die letzten 100 Kilometer zu Fuß zurückgelegt hat. Hilfsweise darf er auch die letzten 200 Kilometer auf einem Pferd oder Fahrrad bewältigt haben. Wer es bis zu diesem Punkt geschafft hat, ist durch die Pyrenäen gepilgert, hat Wüsten, Einöden und üppigste Vegetation bereist, kam durch das berühmte spanische Weingebiet Rioja sowie unzählige urige Dörfer und beschauliche Städte. Er passierte das „Cruz de Ferro“ bzw. „Cruz de Hierro“; ein Eisenkreuz, das auf einem ca. fünf Meter hohen Holzmast befestigt ist. Das „Cruz de Ferro“ befindet sich in den Montes de León, an dem höchsten Punkt des Jakobswegs in Spanien, am Monte Irago. Um den Mast herum liegen Tausende von Steinen. Der gläubige Pilger nimmt von Zuhause einen Stein mit, den er hier als Symbol für das Ablegen von Schuld und Sünde am Kreuz niederlegt. Hierbei handelt es sich zwar nicht um einen ursprünglich christlichen Brauch, die Menge der Steine spricht jedoch auf ihre Weise Bände.







